Ein INTERREG Va Projekt

Deutschland / Niederlande

Quelle: Youtube

GÄRTNERS GRÜNER DAUMEN - GROWING SUPPORT FOR GREENHOUSE PRODUCTION Die Produktion von Zierpflanzen und Gemüse ist eine bedeutende wirtschaftliche Aktivität im regionalen Gartenbau entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Steigende Lohnkosten, Fachkräftemangel, internationaler Wettbewerb sowie steigende Qualitätsanforderungen durch Vermarkter und Verbraucher setzen die Branche zunehmend unter Druck. Betriebsleiter müssen sich immer mehr zu Gartenbau-Managern entwickeln. Das Projekt „Gärtners Grüner Daumen“ will Beiträge leisten, die zu einer spürbaren Verbesserung und Entlastung in der betrieblichen Praxis führen. Digitalisierung und insbesondere Verfahren der künstlichen Intelligenz bzw. des Machine Learning können auch Kleinstbetrieben helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Kern des Projektes ist die Entwicklung eines selbstlernenden “Decision Support System (DSS)”. Dazu werden Aktivitäten der Kulturführung zuerst mit Sensoren aufgezeichnet und automatisch dokumentiert. Mithilfe von Machine-Learning-Methoden werden aus den generierten Beobachtungen Zusammenhänge zwischen den aktuellen und historischen Umweltmesswerten (Klima, Licht, Pflanze, Boden) einerseits und den Entscheidungen der Kulturführung (Düngung, Bewässerung, Klimaänderung, etc.) andererseits identifiziert, um Regeln daraus abzuleiten. In der Trainingsphase könnte eine Interaktion des Systems mit dem Kulturführer zum Beispiel so lauten: “Wenn in der Vergangenheit ähnliche Bedingungen im Gewächshaus und an der Pflanze vorherrschten, hast du dich in 80% der Fälle für Alternative A, in 15% für B und in 5% für C entschieden. Willst du wieder A wählen?” (Solche Vorschläge kennen wir in ähnlicher Weise z.B. vom Amazon Online Shop). Dadurch lernt das DSS kontinuierlich und könnte nach gewisser Zeit automatisch die notwendigen Aktionen einleiten und den Kulturführer nur noch informieren sowie durch Beobachtung selbst Regeln bei verändertem Verhalten in der Produktion ableiten, wenn etwa eine neue Kultur angebaut wird.
IOA - INTERNET OF AGRICULTURE: WIRELESS SOLUTIONS FOR DIGITAL FARMING IoA – Internet of Agriculture: Wireless Solutions for Digital Farming ist ein Projekt im Rahmen der strategischen Initiative „Agrobusiness & Food“. Das Projekt dient der Förderung von Innovationen der KMU durch kooperative Forschung & Entwicklung und der Stärkung von langfristigen, grenzüberschreitenden Kompetenznetzwerken, Verbindungen und Synergien zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Entwicklungszentren. Durch die grenzüberschreitende Bündelung der Kompetenzen wird eine effektive Wertschöpfung im Wachstumsmarkt rund um SmartFarming, IoT-Funktechnologien und Spezialsensoren in der grenznahen Region ermöglicht. Die im Vorhaben verfolgten zentralen Zielsetzungen betreffen:• Bessere Auslastung landwirtschaftlicher Erzeugung – effizientes Farmmanagement und effektivere Bewirtschaftung• Optimierung hochwertiger und nachhaltiger agrologistischer Konzepte – besseres Dokumentations-, Ressourcen-, Ertrags- und Erntemanagement• Präzise Produktion durch Anwendung hochwertiger Umwelttechnologien – Ressourceneffizienz, Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung in der Produktion landwirtschaftlicher Güter• Förderung von Ressourceneffizienz – Wasser und Rohstoffeinsparungen• Cross-Over zum Sektor „Hightech Systems and Materials (HTSM)“ – Anwendung neuer Technologien, Förderung von Digitalisierungsprozessen in der Landwirtschaft („Farming 4.0“) Die verstärkte Innovationskraft in der Grenzregion, dargestellt durch die neuen Produkte, trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Neue Absatzmärkte werden durch die neuen Produkte erschlossen und frühzeitig durch die innovativen Unternehmen der Region besetzt.Weitere Firmen und Institutionen aus den Bereichen Landwirtschaft werden bereits in einer frühen Projektphase als assoziierte Partner zum Wissens- und Erfahrungsaustausch eingeladen und schaffen so ein über das Projekt hinausgehendes, nachhaltiges Kompetenznetzwerk.

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GÄRTNERS GRÜNER DAUMEN - GROWING SUPPORT FOR GREENHOUSE PRODUCTION Die Produktion von Zierpflanzen und Gemüse ist eine bedeutende wirtschaftliche Aktivität im regionalen Gartenbau entlang der deutsch- niederländischen Grenze. Steigende Lohnkosten, Fachkräftemangel, internationaler Wettbewerb sowie steigende Qualitätsanforderungen durch Vermarkter und Verbraucher setzen die Branche zunehmend unter Druck. Betriebsleiter müssen sich immer mehr zu Gartenbau-Managern entwickeln. Das Projekt „Gärtners Grüner Daumen“ will Beiträge leisten, die zu einer spürbaren Verbesserung und Entlastung in der betrieblichen Praxis führen. Digitalisierung und insbesondere Verfahren der künstlichen Intelligenz bzw. des Machine Learning können auch Kleinstbetrieben helfen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Kern des Projektes ist die Entwicklung eines selbstlernenden “Decision Support System (DSS)”. Dazu werden Aktivitäten der Kulturführung zuerst mit Sensoren aufgezeichnet und automatisch dokumentiert. Mithilfe von Machine-Learning-Methoden werden aus den generierten Beobachtungen Zusammenhänge zwischen den aktuellen und historischen Umweltmesswerten (Klima, Licht, Pflanze, Boden) einerseits und den Entscheidungen der Kulturführung (Düngung, Bewässerung, Klimaänderung, etc.) andererseits identifiziert, um Regeln daraus abzuleiten. In der Trainingsphase könnte eine Interaktion des Systems mit dem Kulturführer zum Beispiel so lauten: “Wenn in der Vergangenheit ähnliche Bedingungen im Gewächshaus und an der Pflanze vorherrschten, hast du dich in 80% der Fälle für Alternative A, in 15% für B und in 5% für C entschieden. Willst du wieder A wählen?” (Solche Vorschläge kennen wir in ähnlicher Weise z.B. vom Amazon Online Shop). Dadurch lernt das DSS kontinuierlich und könnte nach gewisser Zeit automatisch die notwendigen Aktionen einleiten und den Kulturführer nur noch informieren sowie durch Beobachtung selbst Regeln bei verändertem Verhalten in der Produktion ableiten, wenn etwa eine neue Kultur angebaut wird.
IOA - INTERNET OF AGRICULTURE: WIRELESS SOLUTIONS FOR DIGITAL FARMING IoA – Internet of Agriculture: Wireless Solutions for Digital Farming ist ein Projekt im Rahmen der strategischen Initiative „Agrobusiness & Food“. Das Projekt dient der Förderung von Innovationen der KMU durch kooperative Forschung & Entwicklung und der Stärkung von langfristigen, grenzüberschreitenden Kompetenznetzwerken, Verbindungen und Synergien zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Entwicklungszentren. Durch die grenzüberschreitende Bündelung der Kompetenzen wird eine effektive Wertschöpfung im Wachstumsmarkt rund um SmartFarming, IoT- Funktechnologien und Spezialsensoren in der grenznahen Region ermöglicht.Die im Vorhaben verfolgten zentralen Zielsetzungen betreffen:• Bessere Auslastung landwirtschaftlicher Erzeugung – effizientes Farmmanagement und effektivere Bewirtschaftung• Optimierung hochwertiger und nachhaltiger agrologistischer Konzepte – besseres Dokumentations-, Ressourcen-, Ertrags- und Erntemanagement• Präzise Produktion durch Anwendung hochwertiger Umwelttechnologien – Ressourceneffizienz, Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung in der Produktion landwirtschaftlicher Güter• Förderung von Ressourceneffizienz – Wasser und Rohstoffeinsparungen• Cross-Over zum Sektor „Hightech Systems and Materials (HTSM)“ – Anwendung neuer Technologien, Förderung von Digitalisierungsprozessen in der Landwirtschaft („Farming 4.0“) Die verstärkte Innovationskraft in der Grenzregion, dargestellt durch die neuen Produkte, trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Neue Absatzmärkte werden durch die neuen Produkte erschlossen und frühzeitig durch die innovativen Unternehmen der Region besetzt.Weitere Firmen und Institutionen aus den Bereichen Landwirtschaft werden bereits in einer frühen Projektphase als assoziierte Partner zum Wissens- und Erfahrungsaustausch eingeladen und schaffen so ein über das Projekt hinausgehendes, nachhaltiges Kompetenznetzwerk.